WordPress: Aktuelle Version via Skript installieren

Ich muss immer mal wieder ein WordPress-System installieren, deshalb dachte ich mir, ich lege das Zip-Archiv, welches ich sonst jedes mal downloaden müsste, irgendwo ab. Problem dabei: WordPress wird ständig geupdated, weswegen dieses Archiv auch immer aktuell gehalten werden müsste.

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Server: Backup in die Cloud (Google Drive)

Ich habe mich ein reichliches Jahr um eine vernünftige Backup-Lösung für meinen Server gedrückt – eigentlich viel zu lange. Das leidige Problem ist: Woher nimmt man den Speicher, die Daten zu sichern? Nach einigem herumprobieren schien mir dann Google Drive am sinnvollsten, da es meines Wissens den größten kostenlosen Online-Speicher bietet und mir die 15GB momentan ausreichen. Mega bietet zwar erheblich mehr Speicherplatz, aber keinen Linux-Client, weswegen das für mich zu viel Aufwand bedeutet hätte.

Für meinen Ubuntu-Server musste also ein Google Drive-Client her. Das ist sehr einfach, denn es gibt ein Tool namens google-drive-ocamlfuse. Dieses Tool kann den Cloudspeicher direkt ins Dateisystem mounten. Also geht es los:

$ sudo aptitude install google-drive-ocamlfuse -y

Jetzt hat man zweierlei Möglichkeiten: Entweder man hat auf seinem Server eine grafische Oberfläche installiert, über die man per VNC oder ähnlichem zugreifen kann, oder man installiert das Programm auf einem Heimrechner. Denn beim ersten Ausführen von google-drive-ocamlfuse muss man sich in einem Webbrowser authentifizieren. Leute, die die 2-Schritte-Authetifizierung nutzen (mit Code per SMS oder Smartphone-App), haben dabei keinerlei Probleme.

Hat man sich für die Variante „Heim-PC“ entschieden, muss man anschließend den Ordner ~/.gdfuse auf den Server ins Homeverzeichnis des entsprechenden Users kopieren. Soweit so gut. Die Anmeldung ist vollzogen. Fehlt nur noch das Mounten.

Ich persönlich habe mir einfach im Home-Verzeichnis einen Ordner GoogleDrive angelegt, auf den gemountet wird:

$ cd ~
$ mkdir GoogleDrive
$ google-drive-ocamlfuse ./GoogleDrive

Damit ist der Online-Speicher einfach zu benutzen, wie ein normaler Pfad im Dateisystem. Mein Backup-Skript baut erst ein tgz-Archiv zusammen und sichert es dann:

#!/bin/bash

cd /home/marco/Backup/auto # Das ist mein Backup-Verzeichnis für 
                           # die temporären Backups.

curdate=$(date +%Y-%m-%d)  # aktuelles Datum zum zurechtfinden
echo ===== >> logfile
echo $curdate Start Backup... >> logfile
mkdir $curdate             # Ordner für die Sicherung erstellen ...
cd $curdate                # ... und betreten

# An dieser Stelle könnt ihr alles wichtige in den Ordner packen.
# Wie wäre es beispielsweise mit einem MySQL-Dump?
mysqldump -uBenutzer -pPasswort --all-databases | gzip -9 > mysqldump$curdate.sql.gz 1>/dev/null 2>>../logfile

# Verzeichnis verlassen und packen
cd ..
tar cvzf serverbackup-$curdate.tgz $curdate 1>/dev/null 2>>logfile
# Mounten von GoogleDrive
google-drive-ocamlfuse /home/marco/GoogleDrive
# Verschieben des Pakets in die Cloud
mv serverbackup-$curdate.tgz /home/marco/GoogleDrive/Backups/
# Löschen des Ordners
rm -rf $curdate 1>/dev/null 2>>logfile
# Warten (es gibt immer eine gewisse Latenzzeit, bis das Dateisystem nicht
# mehr "busy" ist)
sleep 30
umount /home/marco/GoogleDrive 2>>logfile

# und fertig 🙂
echo Fertig >> logfile

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Glype Proxy Script

Ich benutze mittlerweile ein anderes Proxy-Skript

Ursprünglicher Beitrag:

Heute habe ich nach einigem Suchen das meines Erachtens beste Proxy-Skript gefunden. Immer wieder passiert es mal, dass man hinter einer Firewall sitzt und keinen Proxy-Server einstellen kann, da man ohne den vorkonfigurierten Firmen-, Schul-, oder Sonstwas-Proxy nicht ins Internet kommt, oder einfach schon die Suche nach einem geeigneten Proxy geblockt wird. In einer solchen Situation ist es entweder gut, einen nicht in der Blacklist stehenden Webproxy zu kennen, oder sich selbst schnell einen Aufsetzen zu können. Mit Glype ist das ein Kinderspiel: Einfach die Zip-Datei auf einen PHP-fähigen Webserver hochladen, entpacken und die index.php starten. Automatisch wird man zum Administrations-Skript weitergeleitet, wo man sich einen Nutzer und ein Passwort für den Admin ausdenken kann. Dann kann man noch einige Einstellungen vornehmen und fertig.

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